Puzzleteile für optimalen Knochenaufbau und sichere Zahnimplantate in der ORS Praxisklinik.

Knochenaufbau (Augmentation)
Fragen & Antworten

Hier finden Sie kurze Antworten auf häufige Fragen zum Knochenaufbau (Augmentation) im Mundraum – von Ursachen des Knochenabbaus über Verfahren wie Sinuslift/Sinusbodenelevation bis hin zu Materialien, Einheilzeiten und Kostenhinweisen. Die Informationen geben eine erste Orientierung und ersetzen keine individuelle Beratung. Welche Vorgehensweise in Ihrem Fall geeignet ist, besprechen wir nach Untersuchung und Aufklärung.

Häufige Fragen zum Knochenaufbau in der Oralchirurgie

Weshalb gibt es Weisheitszähne?

Die Weisheitszähne sind ein Erbe unserer Vorfahren. Bei den frühen Menschen standen unverarbeitete Lebensmittel auf dem Speisezettel: Nüsse, rohes Fleisch, Wurzeln, … Viele Anthropologen denken, dass durch diese höhere biomechanische Belastung der Kieferknochen stärker belastet und auch länger war und so mehr Platz für die dritten Backenzähne hatte. Heute essen wir gekochte Lebensmittel und zerkleinern diese schon vor dem Essen mit Messer und Gabel. Wir sind auf diese späten Zähne schlicht nicht mehr angewiesen. Im Arabischen heißen sie übrigens „Zähne der Vernunft“, im Türkischen spricht man von den „Zähnen der 20er“.

Wie kommt es zum Knochenabbau?

Knochenverlust kann nach Verlust der Zähne, nach Entzündungen des Zahnfleisches und des Zahnhalteapparates einsetzen. Durch funktionelle Fehlbelastung oder Druck durch langes Prothese tragen.

Was ist eine Sinusbodenelevation (SBE / Sinuslift)?

Die Sinusbodenelevation (SBE) ist eine Methode zum Knochenaufbau im Oberkiefer. Die dünne Kieferhöhlenschleimhaut wird vorsichtig von der Kieferhöhlenwand abgehoben und nach oben verdrängt. In diesen Hohlraum wird Eigenknochen oder Knochenersatzmaterial eingebracht. So gewinnt man die nötige Knochenhöhe um ein Implantat zu setzten.

Wann braucht man einen Knochenaufbau (Augmentation)?

Ein Knochenaufbau ist nötig, wenn nicht genug Eigenknochen in der Höhe oder Breite vorhanden ist.

Wie lange dauert die Einheilung des Knochens?

Der menschliche Knochen braucht in der Regel ca. drei Monate, bis er mit Implantaten belastet werden kann.

Aus was wird der Knochen gewonnen?

In unserer Praxis wird sehr häufig Eigenknochen (autologer Knochen) verwendet, da dieser keine Abstoßreaktionen hervorruft. Vorteil zu Knochenersatzmaterialien ist, dass Eigenknochen vitale Zellen enthält, die selber Knochen bilden können.

Es gibt auch Knochenersatzmaterialien verschiedener Herkunft. Sie dienen als Leitschiene und müssen vom eigenen Knochen umgewandelt werden.

Fehlt der Knochen dann an der Entnahmestelle, wenn Eigenknochen verwendet wird ?

Nein, unser Knochen hat ein Regenerationspotential und baut sich wieder auf, sodass eine erneute Entnahme an der selben Stelle nach einer gewissen Zeit möglich ist.

Spürt man nach der Operation, dass Knochen an der Entnahmestelle „fehlt“ bzw. entnommen wurde?

Nein man spürt es nicht, da die Menge an entnommenem Knochen so gering ist und das Abdecken des Knochens mit der muskulären Schicht und der Schleimhaut so dick ist, dass es kaum spürbar ist. Eine Schwellung und ein gewisser Wundschmerz ist möglich, aber dies ist mit Schmerzmitteln gut zu behandeln.

Wie lange dauert eine Augmentation?

Die Dauer ist individuell und danach zu richten, wie intensiv der Knochenaufbau ist.

Übernimmt die Krankenkasse Kosten für die Augmentation?

Knochenaufbauten werden wie Implantate nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen.

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